KARMAFOOD: Nachhaltige und soziale Komponenten ganzheitlich denken

Ganz nach dem Motto “do good and good will come to you” war es Simones und Adis größtes Anliegen durch Karmafood einen nachhaltigen Ort zum Wohlfühlen zu schaffen und dort ihre Gäst*innen mit ayurvedischen, vegetarischen und veganen Speisen versorgen zu können.

Auf dem Foto sind Simone und Adi Raihmann zu sehen, wie sie an einem Tisch sitzen und ein Heißgetränk zu sich nehmen.
Simone & Adi Raihmann © by Karma Food

Soziale und nachhaltige Komponenten

Der essenziellste Anspruch für Simone und Adi ist es, die nachhaltigen und sozialen Strukturen im Unternehmen ganzheitlich umzusetzen. Diese Anforderung war fundamental für die Gründung des Unternehmens und ist kontinuierlicher Wegbegleiter im Alltag der beiden. Denn auch bei kleinen Entscheidungen müssen die nachhaltigen und sozialen Strukturen ausschlaggebend sein. Dadurch gelingt schlussendlich das große Ganze, auf das die beiden stolz sind 

Auf dem Bild ist Veganes Curry auf einem Teller mit Reis zu sehen.
© by Karma Food – Veganes Curry

Weil es nicht egal ist, wo es herkommt bezieht Karma Food seine Produkte bevorzugt aus regionaler Produktion und biologischem Anbau. Von den Speisen über die Getränke bis zur Blumen-Deko. Im Kommunizieren dieses allgegenwärtigen Anliegens den Gäst*innen gegenüber lebt der soziale Gedanke fort. Eine geordnete Übersichtskarte „WTF – What The Food“ erklärt einfach die komplexe Zertifizierungslandschaft bei Lebensmittel und die Verwendung saisonaler Gemüse- und Obstsorten. Auch bei kleinen Entscheidungen die sozialen und nachhaltigen Aspekte als Wesentliche anzuerkennen, bedeutet neben dem fairen Bezug von Lebensmittel, eben auch alles Rundherum. Ökostrom in allen Geschäftslokalen, abbaubare Verpackungen und ein Mehrweg-System beim Take-Away-Geschirr. Die Karma Crew greift immer wieder der Caritas in der Küche unter die Arme und beteiligt sich an anderen Projekten. Beispielsweise bei der Aktion „Suppe mit Sinn“ oder bei der Umgestaltung des Gartens im Haus St. Josef. 

Oder in Summe eben: „So handeln, dass die Großeltern auf einen stolz wären.“ 

Das Cover vom Karma Food Kochbuch ist sichtbar. Als Text: Autor*innen: Simone und Adi Raihmann. Titel: Karma Food. Ayurvedisch vegetarische vegan. Auf einem rosa/orangenen Hintergrund findet sich ein indischer Mann mit Turban (Daster) und 4 Armen und Händen. In den Händen sind unterschiedliche Kochutensilien wie ein Nudelholz und ein Suppenlöffel, als auch Gewürze. Die ungewöhnliche Anzahl der Hände ist eine Anspielung auf die hinduistische Göttin Durga.
© by Atelier Karasinski

Highlight Kochbuch

Nach 5 Jahren individuellen Schuftens und gemeinsamen Wachsens von einen auf sieben (!) Karma Food Delis besteht die Crew mittlerweile aus 30 Köpfen. Mit diesem Jahr ging ein weiterer riesiger Traum für die beiden in Erfüllung: Ein eigenes Kochbuch. Ein Kochbuch, mit den eigenen Rezepten, dem besonderen Wissen über Gewürze, Pasten und dem perfekten Mango Lassi. Und das beste daran? Das Feedback und die Schwärmereien von Gäst*innen und Leser*innen über die selbstgekochten Gerichte zuhause.

Inspirationsquellen

Die Großeltern folgender Personen müssen übrigens extrem stolz sein, oder zumindest sind ihr Tun und Schaffen eine große Inspiration für Simone und Adi:

Madeleine Alizadeh alias DARIADARIA für ihren unermüdlichen Einsatz für soziale und nachhaltige Themen. Klaus Schwertner von der Caritas und seine Hingabe für seine Arbeit. Rita von RITA bringt’s die ihrer Sache immer treu bleibt. Und die Wiener Tafel als Organisation mit allen ihren Initiativen.

Für Simone und Adi zeigen alle diese kleinen oder größeren Taten von einzelnen Personen, „dass jede und jeder, Stück für Stück, dazu beitragen kann, dass alles rundherum ein bisschen besser ist.“